4. Vortrags-Phase

V 4.1 Psychische Belastungen bei Beschäftigten an Hochschulen

Claus Hertl | BAD GmbH, Betriebspsychologischer Dienst,
TU München

Der Vortrag klärt zunächst einmal den Begriff der psychischen Gesundheit, erläutert den Kontext und Umgebungsvariablen, die typischerweise zur Entstehung psychischer Belastungssituationen beitragen, um dann das z.Zt. gängige Modell der psychischen Belastung und Beanspruchung darzustellen. Es wird auf den Zusammenhang zwischen Leistungsfähigkeit und Belastung eingegangen und Anzeichen für Belastungen bei Beschäftigten und mögliche Handlungsoptionen im Arbeitskontext aufgezeigt. Aus Sicht eines Beraters für Beschäftigte an einer Hochschule werden die spezifischen (Arbeits-) Bedingungen/Belastungen an Hochschulen aufgezeigt und die daraus erwachsenden Beanspruchungen abgeleitet, um mit pragmatischen Handlungsoptionen für  Hochschulen zu schließen.

 

V 4.2  Präventionsleistungen der Deutschen Rentenversicherung

Christina Peifer | Fachberaterin Firmenservice, DRV Rheinland-Pfalz
Martin Adam | Firmenservice und Rehafachberater, DRV Bund

Prävention in 4 Schritten zu einem gesünderen Leben, so funktioniert Prävention bei der Deutschen Rentenversicherung; Vorstellung anhand der Modelle für Betriebe der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.Hilfe bei der Umsetzung des betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) im Zusammenhang mit Leistungen der Rentenversicherung zur Unterstützung der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit; Vorstellung anhand von Beispielen aus der Praxis durch die Deutsche Rentenversicherung Bund

Firmenservice: Kurze Vorstellung des bundesweiten Konzepts

 

V 4.3 Stationäre und ambulante Behandlung im Rahmen der Suchtkrankenhilfe

Nica Böttcher, Dipl. Päd. | Salus-Klinik Friedrichsdorf

Wir stellen Ihnen in diesem Vortrag das Behandlungsspektrum der salus klinik Friedrichsdorf vor. Es soll darum gehen, welche Empfehlung, wir bei der Wahl einer ambulanten oder stationären Rehabilitation geben und wo die Unterschiede der Behandlungsschwerpunkte liegen. Am Beispiel des seit 21 Jahren durchgeführten Betriebsseminares im klinischen Setting, soll der Nutzen für die berufliche Wiedereingliederung nach der Reha vorgestellt werden.

V 4.4 Anerkennender Erfahrungsaustausch zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten

Prof. Dr. Anja Liebrich | Institut für Arbeitsfähigkeit, Mainz

Der Anerkennende Erfahrungsaustausch ist ein einfaches und praxistaugliches Dialoginstrument für Führungskräfte, das die Zeiten der Anwesenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Mittelpunkt stellt - und nicht deren Abwesenheit. Es hat zum Ziel den Blick der Führungskräfte auf vorhandene Ressourcen von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit im Unternehmen und bei der Arbeit zu schärfen und bietet somit die Möglichkeit, betriebliche Gesundheitspolitik neu zu gestalten oder zu verändern.

 

V 4.5 Arbeitssicherheitsunterweisungen zur Suchtprävention

Anne Schwarz Suchtbeauftragte | Leibniz Universität Hannover
Gerda Kuder, Sozial- und Suchtberatung | TU Braunschweig

Viele Jahre wurden in der Leibniz Universität Hannover die Ersteinweisungen in die Arbeitssicherheit gemeinsam von Sicherheitsfachkräften, Betriebsärzten und der Suchtbeauftragten durchgeführt.
Mittlerweile hat die AG Sucht für die Sicherheitsunterweisungen zur Suchtprävention ein Modulsystem entwickelt, das einerseits grundsätzliche, notwendige Informationen für alle umfasst, die sogenannten Basics, aber auch bedarfsgerechte und für den jeweiligen Arbeitsbereich speziell aufbereitete Informationen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Suchtprävention ist der Abbau psychischer Belastungen, Stressbewältigung und die Vermittlung gesund erhaltender und ressourcenorientierter Verhaltensweisen.
Basierend auf einem Audit werden in den einzelnen Bereichen die Bedarfe im Bereich der Arbeitssicherheit erhoben.
Die Einweisung in die Arbeitssicherheit für einen durch Suchtmittelkonsum auffällig gewordenen Beschäftigten ist ebenfalls ein fester Bestandteil des Stufenplanes Sucht in der Leibniz Universität Hannover geworden.
In dem Vortrag werden neue und unterschiedliche Konzepte und Perspektiven zur Umsetzung des gesetzlichen Präventionsauftrages an einer Hochschule vorgestellt.